Obwohl es dieses Jahr ein sehr kurzes Sommerquartal war, durften wir doch so einige schöne Anlässe feiern. Am Quartalseintrunk durfte sich endlich die ganze Aktivitas im Keller wiedervereinigen. Es war ein sehr schönes wieder sehen und es gab so manche interessante Sommerstory zu erzählen. Leider fiel schon die nächste Kneipe aus, da das alljährliche Sommernachtsfest der Kanti vor der Tür stand. Aber immerhin sah man so manche Lic am Fest und einer unserer Fuxen war sogar als Moderatorin für den Karaokewettbewerb tätig.
In der nächsten Woche dann, wurde eine Florenzkneipe veranstaltet, bei der wir unsere Erinnerungen an „unsere Stadt“ austauschen und über einige interessante Geschichten lachen durften.
Nur eine Woche darauf fand eines der Highlights unseres Sommerprogramms statt: Die Hüttwilertrurnfahrt zusammen mit dem KTV Concordia. Wie im letzten Jahr wanderte die Licornia mit den Herren in Rot-Weiss-Grün von Frauenfeld nach Hüttwilen. Dort wurden wir von unserer Lady Nivea herzlich empfangen. Sie, ihr Bruder Step und natürlich ihre Eltern hatten grosszügig diesen Anlass organisiert. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Nivea bedanken, die uns einen unvergesslichen Abend ermöglicht hat. In Hüttwilen wartete nämlich nicht nur Bier und Wein auf und, sondern auch ein riesiges Salatbuffet mit Wienerli und ein noch grösseres Dessertbuffet. Die Aktivitas konnte sich also die Bäuche voll schlagen. Ausserdem war die Stimmung herrlich und es war allzu schade, dass der Abend so schnell zu Ende gegangen ist.
Nach einer Woche Leidens in der Schule, stand die Lehrer-/Hausdienstkneipe vor der Tür. Leider war es in diesem Jahr anscheinend niemandem der Lehrer oder des Hausdienstes möglich, uns im Keller zu besuchen. Das störte allerdings die Aktivitas nicht daran, trotzdem wie jede Woche während der Kneipe zu feiern. Auch die Woche drauf fand wieder ein spezieller Anlass statt. Die Aktivitas fuhr nach Winterthur um dort mit der hwl.Vitodurania einen tollen Zweifärber zu erleben. Die Mädchen und Fuxen konnten den Herren in blau-weiss-blau zeigen, was alles in ihnen steckt. Vor allem der FM der Vito hatte einen Haufen Arbeit um mit unseren Fuxen fertig zu werden
Schliesslich war es bereits wieder Zeit für die Sonderwoche und der reguläre Schulbetrieb wurde eingestellt. Die Aktivitas durfte mehr oder weniger interessante Projekte besuchen und dafür auf Mathe, Deutsch oder auch Physik dankend verzichten. Am Ende der Woche verzichteten aber nicht alle auf den fakultativen Quartalsaustrunk und konnten noch ein letztes Mal vor den Ferien im Keller feiern.
 
Mit den Mädchenprüfungen starteten wir in ein neues und vor allem für die Generation 08 sehr spannendes Quartal. Entgegen gewissen Erwartungen bestanden tatsächlich alle vier verbliebenen Fuxen ihre Prüfung. Nur all zu schnell standen schon die Neuwahlen vor der Tür und die neuen Fuxen durften zum ersten Mal ihren neuen FM wählen. Leider bedeutete dies auch, dass wir uns von der Generation 07 wohl oder übel verabschieden mussten. Nach einem sehr schönen Jahr mit den Mädchen in einem Keller, die uns wirklich erstaunlich gut ertragen haben, war es nicht gerade einfach Akemi, Malasz, Ilima, Ciel, Intense, Numidia und Tani ziehen zu lassen.
Bereits eine Woche später stand die Feuerprobe für die neue Mädchengeneration vor der Tür. Am Dreifarbenkommers durften wir alle gemeinsam, Licornia, Concordia und Thurgovia, feiern und unsere Fuxen vorstellen. Gerade für die Aktivitas war es eine wunderbare Gelegenheit neue Bekanntschaften zu knüpfen und Ladies kennen zu lernen.
Zwei Wochen später stand ein weiteres Highlight in unserem QP an: das jährliche Hörnlisuufe. Die Fuxen durfte ihre Trinkfestigkeit zu Beweis stellen und zeigten sich dabei von ihrer besten Seite. Doch am Ende siegte im spannenden Finale Dalila und verhalf damit der Bierfamilie Riva zu besonderer Ehre. Doch auch die restlichen Fuxen hatten ihr Bestes gegeben und uns Mädchen einen spannenden und lustigen Abend bereitet. Weiter im Programm verbrachten wir den darauf folgenden Freitag auf dem Stählibuck beim gemütlichen Maibummel. Essen gab es wahrlich genug, auch wenn die Aktivitas nach ihrem Fussmarsch ziemlich hungrig war. Zudem floss das Bier besonders gut die Kehle runter. Allgemein kam das Essen letztes Quartal nicht zu kurz, so überraschten die Fuxen an ihrer Ü-Kneipe mit einem Schoggifondue. Berge von Früchten und vor allem die gute Schokolade führten dazu, dass so manche Lic mit vollem Bauch und glücklich den Keller verliess.
Zudem durften wir auch dieses Jahr wieder an der Diplomfeier und der Maturfeier Spalier stehen und den stolzen Absolventinnen Ehre erweisen. Mit dem Maturdreifärber ging das Quartal für uns dann auch zu Ende. Mit der Thurgovia und der Concordia durften wir einen fröhlichen und lauten Abend im Pöstlikeller der Herren verbringen und einmal mehr beweisen, dass wir uns nicht so leicht unterkriegen lassen. Auch wenn wir leider in der Bierstaffete den anderen unterlagen. Dafür durfte sich die Aktivitas bereits auf die Reise nach Florenz freuen, die nur eine Woche später ihren Anfang nahm. Doch mehr dazu ein anderes Mal großes Grinsen
Alles in Allem war es ein gelungenes und schönes Quartal.
 
Sonntag
Wie jedes Jahr machte sich die Aktivitas der Licornia auf den Weg in die sonnige Toskana. Mit einem riesigen Berg an Gepäck traten wir am Sonntagabend unsere Reise nach Florenz an. Leider konnten uns Evita und Ciel nicht begleiten, also begaben wir uns an diesem Abend nur zu neunt in den Zug Richtung Süden.
Montag
Nach einer nicht gerade komfortablen, aber dafür amüsanten Nacht, erreichten wir am Montagmorgen schliesslich unser lang ersehntes Ziel: Florenz! Sofort machten wir uns auf die Suche nach unserem Hotel, welches wir auch bald fanden. Dort wurden wir freundlich in Empfang genommen und bezogen sogleich unsere Zimmer. Doch schon nach kurzer Zeit fing unser Magen an zu knurren, deshalb gingen wir in Richtung Zentrum, um uns zu verpflegen und gleichzeitig die Stadt zu erkunden. So bekamen wir einen ersten Eindruck von Florenz. Am Abend trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant „Nuti“, wo wir uns mit italienischem Essen verköstigten. Danach ging es weiter in diverse Bar, wo wir unseren Gratis-Champagner abholten.
Dienstag
Den Dienstagmorgen verbrachten wir, mit Ausnahme von ein paar Schlafmützen, auf dem Markt direkt am Arno. Wir gingen auf Schnäppchenjagd und wurden grösstenteils auch fündig. Müde, jedoch zufrieden über unseren erfolgreichen Morgen, kehrten wir anschliessend ins Hotel zurück, wo wir einen ruhigen Nachmittag verbrachten. Am Abend machten wir nach einem ausgiebigen Abendessen die Stadt unsicher, gingen in Pubs und genossen Florenz bei Nacht.
Mittwoch
Am Mittwoch begaben wir uns zusammen auf den Dom und genossen die schöne Aussicht, die sich uns bot. Die ganze Aktivitas war sehr beeindruckt und machte Fotos wie wild. Danach ging es weiter mit Kultur. Wir machten einen Spaziergang durch die Stadt, wobei wir viele interessante Gebäude bewundern konnten. Den Nachmittag verbrachten wir mehr oder weniger mit einkaufen und lernten viele neue Läden kennen. Zu Nacht assen wir an einem Festival, wo wir auch denn restlichen Abend verbrachten. Es spielten Bands und die Atmosphäre war sehr entspannend.
Donnerstag
Am Donnerstag machten wir einen Ausflug auf die Hügel von Florenz, wo wir ein Amphitheater besichtigten. Nach einer kleinen, aber sehr amüsanten Fotosession, setzen wir uns in ein Café um zu plaudern. Anschliessend kehrten wir in die Stadt zurück, assen zu Mittag und verbrachten den Nachmittag in Gruppen. Einige blieben im Hotel, andere besichtigten weitere Sehenswürdigkeiten. Wie schon am Vorabend, amüsierten wir uns am Festival, streiften durch die verschiedenen Stände und Bars und lernten noch eine einheimische Band kennen.
Freitag
An unserem letzten Tag schliefen wir mal endlich etwas länger und verbrachten den restlichen Tag im Stadtzentrum. Es war wieder einmal Shopping angesagt. Einige nahmen aber auch die Möglichkeit war, sich bei einem der bekannten italienischen Friseure, die Haare schneiden zu lassen. Unser letztes gemeinsames Abendessen fand wie schon am ersten Tag im „Nuti“ statt, wo wir noch einmal so richtig das italienische Essen genossen. Danach ging es weiter in einen Club namens „Andromeda“, wo wir zuerst die Happy Hour ausnutzten und dann bis tief in die Nacht tanzten was das Zeug hielt.
Samstag
Am Samstag hiess es leider schon wieder: „Auf Wiedersehen Florenz“ Mit deutlich mehr Gepäck, als bei unsere Ankunft, machten wir uns auf die Heimreise. Die Rückfahrt verlief alles andere als angenehm. Nach etlichem Umsteigen und einer defekten Klimaanlage, erreichten wir Frauenfeld mit zirka zwei Stunden Verspätung. Nun trennte sich die Aktivitas, jedoch nicht ohne sich vorher ausgiebig zu verabschieden.
 
Schon wieder ist ein Jahr verstrichen, neue Freundschaften wurden geschlossen, lustige Freitagabende im Keller verbracht und neue Leute aus anderen Verbindungen kennengelernt. Ja, auch in diesem Jahr ist wieder so allerhand passiert:

In der zweiten Sommerferienwoche hiess es wie jedes Jahr: Frauenfeld adé - Florenz olé! Die Morgenstunden widmeten wir den Sehenswürdigkeiten, welche Florenz, die Stadt der Künste, zu bieten hat. Natürlich durfte in unseren Ferien das Shoppen nicht fehlen. Ob auf dem örtlichen Markt oder in grossen Einkaufszentren, jede fand etwas Passendes. Trotz den zum Teil ziemlich anstrengenden, aber interessanten Touren durch die zahlreichen Gassen, fanden wir jeden Abend genügend Kraft, Florenz by Night unsicher zu machen. Mit Gratisgutscheinen für Champagner bewaffnet, zogen wir durch die vielen Bars und Diskotheken.

Nach den Sommerferien liessen wir vor allem die Treffen mit anderen Verbindungen, wie der Concordia, Thurgovia oder dem KTV St. Gallen nicht zu kurz kommen. Wie jedes Jahr stand auch der etwas romantischere Abend, die Hörnerschleppete wieder auf dem Programm. Statt dem schnellvorbereiteten Fondue wollten wir doch einmal unsere Kochkünste zur Geltung bringen und verwöhnten unsere Begleiter mit Spaghetti. Vielleicht denken sich die nächsten Fuxen etwas Anspruchvolleres aus, wer weiss? Augenzwinkern Das Highlight dieses Quartals war aber gewiss der Besuch in der Schweizer Polit-Diskussion Arena. Akemis Engagement zeigte sich von Neuem, denn sie machte es jedem der Aktivitas möglich, einen unvergesslichen und interssanten Abend im Scheinwerferlicht zu verbringen.